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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein

Häusliche Krankenpflege (Grund-, Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Versorgung) kann für bis zu vier Wochen beantragt werden.


Eine häusliche Krankenpflege kommt für Personen in Betracht, die wegen Krankheit oder Behinderung vorübergehend oder dauernd der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung sowie gegebenenfalls der Behandlungspflege bedürfen.
Häusliche Krankenpflege, also Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftliche Versorgung kann für bis zu vier Wochen je Krankheitsfall beansprucht und in Ausnahmefällen verlängert werden. Voraussetzung ist, das eine stationäre Krankenhausbehandlung durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt wird oder aus bestimmten Gründen zwar geboten, aber nicht durchführbar ist. Häusliche Krankenpflege ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie wird als Sachleistung von den Krankenkassen erbracht.

Im Unterschied zur häuslichen Krankenpflege gibt es Leistungen der häuslichen Pflege nach dem Pflegeversicherungsgesetz. Mit häuslicher Pflege wird die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in ihrer Wohnung beziehungsweise häuslichen Umgebung außerhalb von teilstationären oder vollstationären Einrichtungen erreicht. Voraussetzung für die häusliche Pflege ist, dass die/der Hilfesuchende wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen Verrichtungen des täglichen Lebens für mindestens 6 Monate in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedarf und hierfür die häusliche Pflege ausreicht. Hilfebedürftig ist, wer bei der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität für wenigstens zwei Verrichtungen einmal täglich der Hilfe bedarf und zusätzlich mehrmals in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt.

Sofern die Kosten für die Inanspruchnahme von häuslicher Pflege nicht durch die Leistungen der Pflegeversicherung sowie eigenem Einkommen und Vermögen gedeckt werden können, kann sich ein Anspruch auf Hilfe zur Pflege als Leistung der Sozialhilfe (Siebtes Kapitel SGB XII) ergeben.

 

  • An Ihre Krankenkasse, wenn es um häusliche Krankenpflege geht,
  • an Ihre Pflegekasse, wenn es um häusliche Pflege geht, oder
  • an das Amt für Soziales (Sozialamt) Ihrer Gemeinde-, Amts-, Stadt- oder Kreisverwaltung.

 

  • Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung,
  • Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung,
  • Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe.

SGB V

SGB XI

SGB XII

 

Weitere Informationen zur häuslichen Pflege und einen Ratgeber zur Pflege finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

BMG - Pflegeleistungen zum Nachschlagen

BMG - Ratgeber zur Pflege

 

Ansprechpartner

Kreis Rendsburg-Eckernförde

Der Landrat
Kaiserstraße 8
24768 Rendsburg
Tel: +49 4331 202-0   |   Fax: +49 4331 202-295
E-Mail: info[at]kreis-rd.de
Web: www.kreis-rd.de

Postanschrift:

Postfach 905
24758 Rendsburg


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Für die Bereiche Bauaufsicht, Kfz-Zulassung und Zuwanderung können online Termine vereinbart werden. Soweit möglich, bevorzugen Sie bitte den Kontakt per Telefon oder E-Mail.

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Aufzug vorhanden: ja

Mitarbeiter (Kreis Rendsburg-Eckernförde)

Herr Manuel Becker Icon Vcard

Fachdienst - Soziale Sicherung
Fachbereich - Soziales, Arbeit und Gesundheit

Tel: +49 4331 202-7187   |   Fax: +49 4331 202-447
E-Mail: Hilfe-zur-Pflege[at]kreis-rd.de
Etage: 3. OG   |   Zimmer: 319  

Mitarbeiter (Kreis Rendsburg-Eckernförde)

Frau Nicole Heesch Icon Vcard

Fachdienst - Soziale Sicherung
Fachbereich - Soziales, Arbeit und Gesundheit

Tel: +49 4331 202-412   |   Fax: +49 4331 202-447
E-Mail: Hilfe-zur-Pflege[at]kreis-rd.de
Etage: 3. OG   |   Zimmer: 319  

Mitarbeiter (Kreis Rendsburg-Eckernförde)

Frau Nadine Schneider Icon Vcard

Fachdienst - Soziale Sicherung
Fachbereich - Soziales, Arbeit und Gesundheit

Tel: +49 4331 202-687   |   Fax: +49 4331 202-447
E-Mail: Hilfe-zur-Pflege[at]kreis-rd.de
Etage: 3. OG   |   Zimmer: 324  


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